Kfz Unternehmensberatung Aalen
Mehr Umsatz, mehr Mitarbeiter, mehr Aufträge – und trotzdem bleibt am Jahresende weniger übrig als erwartet?
Genau an diesem Punkt lohnt es sich, nicht noch schneller zu arbeiten, sondern das Unternehmen einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Das ist für mich Kfz Unternehmensberatung.
Kfz Unternehmensberatung für Unternehmer in Aalen
Mein Name ist Michael Quack. Seit mehr als 25 Jahren beschäftige ich mich mit der Automobilbranche, dem Automotive Aftersales und insbesondere mit dem freien Werkstattmarkt.
In Beratungsprojekten begegnet mir häufig eine interessante Situation: Der Betrieb funktioniert im Tagesgeschäft gut. Die Auftragsbücher sind gefüllt, die Mitarbeiter haben genug zu tun und auf dem Hof stehen mehr als ausreichend Fahrzeuge.
Trotzdem ist der Unternehmer mit dem wirtschaftlichen Ergebnis nicht zufrieden.
Dann stelle ich eine einfache Frage:
Verdienen Sie mit der vorhandenen Arbeit eigentlich genug Geld?
Denn Beschäftigung ist nicht automatisch Produktivität. Umsatz ist nicht automatisch Ertrag. Und eine volle Werkstatt ist nicht automatisch eine profitable Werkstatt.
Meine Kfz Unternehmensberatung in Aalen setzt deshalb bei den wirtschaftlichen Zusammenhängen an.
Ich analysiere Zahlen, Mitarbeiter, Prozesse, Einkauf, Verkauf und Marktposition. Daraus entsteht ein realistisches Bild der aktuellen Situation.
Erst danach geht es um Maßnahmen.
Die Zahlen einer Werkstatt erzählen eine Geschichte
Ich betrachte eine BWA niemals nur als Ansammlung von Zahlen.
Hinter jeder Zahl steht eine betriebliche Ursache.
Sinkt beispielsweise die Rendite, möchte ich wissen, warum. Sind die Personalkosten gestiegen? Wurden die Stundenverrechnungssätze nicht angepasst? Ist die Produktivität zurückgegangen? Stimmen die Teilemargen? Haben sich Einkaufskonditionen verändert?
Besonders interessant wird es, wenn ich diese Zahlen mit den tatsächlichen Abläufen im Unternehmen verbinde.
Denn manchmal liegt die Ursache eines wirtschaftlichen Problems nicht in der Buchhaltung, sondern direkt in der Werkstatt.
Ein Monteur wartet auf Ersatzteile.
Ein Auftrag wurde unvollständig vorbereitet.
Zusatzarbeiten werden nicht rechtzeitig freigegeben.
Oder der Betrieb berechnet weniger Arbeitszeit, als tatsächlich geleistet wurde.
Jeder einzelne Vorgang erscheint zunächst unbedeutend. Über mehrere Mitarbeiter, Arbeitstage und Monate betrachtet, entsteht daraus jedoch ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial.
Praxisbeispiel: Verkaufsoptimierung im Werkstattgeschäft
In einem Beratungsprojekt habe ich mich mit dem Verkauf einer Kfz-Werkstatt beschäftigt.
Dabei ging es ausdrücklich nicht darum, Mitarbeitern klassische Verkaufstechniken beizubringen.
Ich habe vielmehr untersucht, welche Leistungen tatsächlich erbracht und welche davon auch konsequent angeboten und berechnet wurden.
Dabei zeigte sich, dass vorhandenes Umsatzpotenzial nicht vollständig genutzt wurde. Zusatzarbeiten wurden erkannt, aber nicht immer systematisch mit dem Kunden abgestimmt. Leistungen wurden teilweise selbstverständlich erbracht, obwohl sie wirtschaftlich betrachtet einen Wert besitzen.
Gemeinsam haben wir deshalb die Abläufe zwischen Fahrzeugannahme, Werkstatt und Kundenkommunikation neu betrachtet.
Mein Grundsatz dabei lautet:
Guter Verkauf in einer Werkstatt beginnt mit einer guten Beratung des Kunden.
Wenn eine Reparatur technisch sinnvoll oder notwendig ist, sollte der Kunde verständlich darüber informiert werden. Die Entscheidung trifft anschließend der Kunde.
So können Kundenorientierung und wirtschaftliches Denken miteinander verbunden werden.
Praxisbeispiel: Mitarbeiterentwicklung statt Personalsuche
Ein anderes Beratungsprojekt begann mit der Aussage eines Unternehmers: „Ich brauche eigentlich noch einen Mitarbeiter.“
Das höre ich häufig.
Bevor ich jedoch eine zusätzliche Stelle empfehle, möchte ich wissen, wie die vorhandenen Mitarbeiter eingesetzt werden.
Wir haben deshalb Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Arbeitsabläufe untersucht.
Dabei wurde deutlich, dass nicht allein die Anzahl der Mitarbeiter entscheidend war. Es fehlten teilweise klare Zuständigkeiten, und qualifizierte Mitarbeiter beschäftigten sich mit Tätigkeiten, die auch anders organisiert werden konnten.
Ich habe gemeinsam mit dem Unternehmen Aufgabenbereiche neu strukturiert und Verantwortlichkeiten klarer definiert.
Mitarbeiterentwicklung bedeutet für mich deshalb mehr als Weiterbildung.
Es geht auch darum, Stärken zu erkennen, Verantwortung zu übertragen und vorhandene Fähigkeiten sinnvoll einzusetzen.
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wird diese Aufgabe für Werkstattinhaber immer wichtiger.
Aalen: starker Mittelstand und ausgeprägter Fahrzeugmarkt
Aalen ist mit rund 70.000 Einwohnern das wirtschaftliche Zentrum des Ostalbkreises und die größte Stadt zwischen Stuttgart, Nürnberg und Ulm. Die Stadt liegt im Osten Baden-Württembergs und verfügt durch die A7 sowie die Bundesstraßen B19 und B29 über eine wichtige Verkehrsanbindung.
Rund 6.000 Betriebe prägen den Wirtschaftsstandort. Besonders stark vertreten sind Industrie, Maschinenbau, Metallverarbeitung und technologieorientierte Unternehmen. Hinzu kommt die Hochschule Aalen als wichtiger Forschungs- und Technologiestandort.
Für die Kfz-Branche ist vor allem der Fahrzeugbestand interessant: Anfang 2025 waren in Aalen 44.297 Pkw zugelassen. Hinzu kamen rund 4.900 Krafträder sowie mehr als 11.000 Nutzfahrzeuge und Anhänger.
Das zeigt: Mobilität und Kraftfahrzeuge besitzen in Aalen und der wirtschaftlich starken Region Ostwürttemberg eine entsprechend große Bedeutung.
Was bedeutet Zukunftssicherung für eine Werkstatt in Aalen?
Die Automobilbranche verändert sich. Das ist nicht neu.
Ich habe in mehr als 25 Jahren zahlreiche Veränderungen erlebt.
Heute heißen die großen Themen Elektromobilität, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Fahrerassistenzsysteme, Fachkräftemangel und Konsolidierung des Werkstattmarktes.
Gerade in einer technologie- und industriegeprägten Region wie Aalen sind diese Entwicklungen besonders interessant.
Die Hochschule Aalen beschäftigt sich beispielsweise intensiv mit Zukunftsthemen wie Elektromobilität, künstlicher Intelligenz, digitaler Vernetzung und Robotik.
Für einen Werkstattinhaber bedeutet das jedoch nicht, jede technische Entwicklung sofort mitzumachen.
Ich stelle lieber drei Fragen:
Was verändert meinen Markt?
Was erwarten meine Kunden künftig?
Womit werde ich auch morgen noch Geld verdienen?
Bei der Einordnung der Branchenentwicklung nutze ich unter anderem Informationen des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. Zahlen zur Entwicklung des Fahrzeugbestandes liefert außerdem das Kraftfahrt-Bundesamt.
Kfz Unternehmensberatung Aalen – mit Blick auf das Ganze
Wenn ich ein Unternehmen berate, suche ich nicht nach möglichst vielen Problemen.
Ich suche nach den entscheidenden Stellschrauben.
Bei einer Werkstatt kann das die Produktivität sein. Bei einer anderen sind es Einkauf und Teilemarge. Beim nächsten Unternehmen geht es um Mitarbeiter, Verkauf oder Prozesse.
Und manchmal lautet die eigentliche Frage nicht: Wie kann ich mein heutiges Geschäft verbessern?
Sondern:
Wie soll mein Unternehmen in fünf Jahren aussehen?
Dann sprechen wir über Unternehmensentwicklung, Expansion, Investitionen oder möglicherweise über den Kauf einer weiteren Werkstatt.
Genau deshalb verstehe ich Kfz Unternehmensberatung als ganzheitliche Aufgabe.
Wenn Sie eine Kfz-Werkstatt oder ein Autohaus in Aalen oder im Ostalbkreis führen und wissen möchten, welche Potenziale in Ihrem Unternehmen stecken, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.
Ich sehe mir Ihre Situation gerne gemeinsam mit Ihnen an.

