Kfz Unternehmensberatung Bergheim – Potenziale erkennen und nutzen
Viele Werkstattinhaber suchen nach neuen Kunden.
Dabei liegt ein erheblicher Teil des wirtschaftlichen Potenzials häufig längst in der eigenen Werkstatt.
Genau dort beginne ich mit meiner Arbeit.
Kfz Unternehmensberatung in Bergheim: Die Werkstatt als Unternehmen betrachten
Eine freie Kfz-Werkstatt ist zunächst ein technisch geprägter Betrieb. Gleichzeitig ist sie aber ein Unternehmen, das Ersatzteile einkauft, Arbeitszeit verkauft, Mitarbeiter beschäftigt, Investitionen finanziert und jeden Monat ausreichende Erträge erwirtschaften muss.
Diese unternehmerische Perspektive kommt im Tagesgeschäft manchmal zu kurz.
Das kann ich gut verstehen. Wenn morgens die ersten Fahrzeuge auf dem Hof stehen, Kunden anrufen, Teile bestellt werden müssen und ein Mitarbeiter eine technische Rückfrage hat, bleibt wenig Zeit für strategische Überlegungen.
Genau deshalb betrachte ich bei einer Kfz Unternehmensberatung in Bergheim nicht nur einzelne Probleme. Mich interessiert das Zusammenspiel des gesamten Unternehmens.
Wie entwickelt sich der Umsatz?
Wie hoch ist der Rohertrag?
Was kostet eine produktive Werkstattstunde tatsächlich?
Wie sind Einkauf und Verkauf organisiert?
Welche Leistungen werden konsequent angeboten?
Wie wird die Werkstatt im regionalen Markt wahrgenommen?
Und vor allem: Wo befinden sich Potenziale, die bislang nicht genutzt werden?
Meine langjährige Tätigkeit in der Automobilbranche hilft mir dabei. Ich kenne den Automotive Aftermarket aus unterschiedlichen Perspektiven – vom Teilehandel über freie Werkstätten und Autohäuser bis hin zu Herstellern. Gerade bei freien Werkstätten zeigt sich immer wieder, dass nicht eine einzelne große Veränderung den Unterschied macht. Häufig sind es mehrere wirtschaftliche Stellschrauben, die gemeinsam eine erhebliche Wirkung entfalten können.
Was kostet der Einkauf wirklich?
Ein Beispiel dafür ist der Ersatzteileinkauf.
In einem meiner Beratungsprojekte habe ich mit einem Werkstattinhaber seine Einkaufsstruktur genauer untersucht. Auf den ersten Blick gab es keinen besonderen Handlungsbedarf. Die Zusammenarbeit mit den Lieferanten funktionierte, Teile wurden zuverlässig geliefert und die Konditionen erschienen akzeptabel.
Erst die Analyse zeigte zusätzliche Möglichkeiten.
Dabei geht es bei einer Einkaufsoptimierung keineswegs nur darum, den Lieferanten mit dem niedrigsten Preis zu finden.
Ich betrachte unter anderem Einkaufskonditionen, Bonusvereinbarungen, Lieferfähigkeit, Retouren, Anzahl der Lieferanten, Bestellverhalten und die tatsächlichen Kosten der Beschaffung.
Denn ein Ersatzteil, das einige Euro günstiger ist, bringt wenig, wenn das Fahrzeug dafür einen halben Tag länger auf der Hebebühne steht.
Aus meiner Erfahrung können im Einkauf dennoch erhebliche wirtschaftliche Reserven liegen. Bei meinen bisherigen Analysen habe ich beispielsweise festgestellt, dass sich der Einkauf einer Werkstatt je nach Ausgangssituation spürbar verbessern lässt.
Entscheidend ist für mich aber nicht irgendein theoretischer Prozentsatz.
Entscheidend ist, was im konkreten Betrieb realistisch erreichbar ist.
Eine gute Werkstatt muss auch wahrgenommen werden
Ein zweites Beispiel betrifft die Marketing-Strategie.
Immer wieder spreche ich mit Werkstattinhabern, die seit vielen Jahren hervorragende Arbeit leisten. Sie verfügen über erfahrene Mitarbeiter, einen guten Kundenstamm und einen ausgezeichneten Ruf.
Doch außerhalb ihres bestehenden Kundenkreises kennt sie kaum jemand.
Das war früher häufig kein großes Problem. Empfehlungen, persönliche Kontakte und ein guter Standort sorgten für ausreichend Aufträge.
Heute beginnt die Werkstattsuche jedoch zunehmend digital.
Deshalb analysiere ich gemeinsam mit dem Inhaber, für welche Leistungen die Werkstatt stehen soll, welche Kundengruppen interessant sind und wie das Unternehmen regional sichtbar werden kann.
Dabei geht es nicht darum, jedem aktuellen Marketingtrend hinterherzulaufen.
Eine Werkstatt benötigt keine möglichst große Zahl an Followern. Sie benötigt die richtigen Kunden.
Eine gute Marketing-Strategie verbindet deshalb die klassischen Stärken einer inhabergeführten Werkstatt – Vertrauen, persönliche Betreuung, Fachkompetenz und regionale Verbundenheit – mit einer professionellen digitalen Sichtbarkeit.
Bergheim als Standort für freie Kfz-Werkstätten
Bergheim liegt im Rhein-Erft-Kreis westlich von Köln und damit in einem wirtschaftlich interessanten Umfeld zwischen dem Ballungsraum Köln und dem westlichen Rheinland. Für Kfz-Betriebe ist insbesondere die ausgeprägte Bedeutung des Individualverkehrs interessant. Im Masterplan Mobilität der Kreisstadt wurde auf Basis einer Verkehrserhebung ein Bestand von etwa 1,4 Pkw je Haushalt ausgewiesen; außerdem wurden damals rund 72 Prozent der Wege mit dem Auto zurückgelegt. Die Stadt verfügt zugleich über zahlreiche regionale und überregionale Verkehrsverbindungen.
Für mich zeigt das, welche Bedeutung individuelle Mobilität für einen Standort wie Bergheim besitzt.
Für freie Werkstätten entsteht daraus ein attraktiver Markt – allerdings kein Selbstläufer.
Denn Bergheim ist eng mit dem gesamten Rhein-Erft-Kreis und dem Großraum Köln verbunden. Autofahrer können Werkstätten vergleichen und sind nicht zwangsläufig an den Betrieb im eigenen Stadtteil gebunden.
Umso wichtiger werden eine klare Positionierung, zuverlässiger Service und wirtschaftlich professionelle Strukturen.
Gute Beratung muss in der Werkstatt funktionieren
Nach mehr als 35 Jahren in der Automobilbranche weiß ich, dass sich Konzepte am Schreibtisch schnell entwickeln lassen.
Die entscheidende Frage lautet jedoch immer:
Funktioniert die Idee auch am Montagmorgen in einer echten Werkstatt?
Deshalb verbinde ich Analyse und Strategie möglichst konsequent mit der Umsetzung.
Ich möchte wissen, welche Maßnahmen ein Inhaber mit seinen Mitarbeitern tatsächlich realisieren kann. Dazu gehören je nach Aufgabenstellung beispielsweise Einkauf, Verkauf, Produktivität, Prozesse, Marketing, Unternehmensentwicklung oder strategische Entscheidungen. Meine eigene Beratungstätigkeit ist entsprechend auf die besonderen Strukturen der Kfz- und Automotive-Branche ausgerichtet.
Bei Marktanalysen berücksichtige ich außerdem externe Branchendaten. Eine wichtige Informationsquelle für Fahrzeugbestände und Entwicklungen im deutschen Fahrzeugmarkt ist beispielsweise das Kraftfahrt-Bundesamt.
Für die regionalen Interessen des Kfz-Gewerbes spielen zudem die Organisationen des Kraftfahrzeughandwerks eine wichtige Rolle. Informationen zu den Strukturen und aktuellen Branchenthemen stellt unter anderem der Kfz-Landesverband Nordrhein-Westfalen bereit.
Eine professionelle Kfz Unternehmensberatung in Bergheim sollte aus meiner Sicht am Ende vor allem eines bewirken: Der Unternehmer kennt seine wichtigsten wirtschaftlichen Stellschrauben und weiß, welche davon er als Nächstes verändern sollte.
Nicht jede Werkstatt braucht eine grundlegende Neuausrichtung.
Manchmal reichen wenige, konsequent umgesetzte Veränderungen, um ein gutes Unternehmen deutlich besser aufzustellen.
Wenn Sie eine freie Kfz-Werkstatt, ein Autohaus oder ein anderes Unternehmen aus der Automobilbranche in Bergheim oder im Rhein-Erft-Kreis führen und wissen möchten, welche Potenziale in Ihrem Betrieb stecken, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.



