Kfz Unternehmensberatung Castrop-Rauxel – beschäftigt oder wirklich produktiv?
Morgens stehen zehn Fahrzeuge auf dem Hof.
Am Abend sind alle Mitarbeiter erschöpft.
Doch wie viele Stunden davon konnten tatsächlich produktiv verkauft werden?
Viel Arbeit bedeutet nicht automatisch hohe Produktivität
Diese Situation kenne ich aus vielen Gesprächen mit Werkstattinhabern.
Die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Kurzfristige Termine sind kaum verfügbar. Die Mitarbeiter arbeiten den ganzen Tag und trotzdem entwickelt sich das Betriebsergebnis nicht so, wie es der Unternehmer angesichts der Auslastung erwarten würde.
Dann interessiert mich nicht zuerst, wie wir noch mehr Fahrzeuge in die Werkstatt bekommen.
Ich möchte wissen, was mit den vorhandenen Fahrzeugen passiert.
Wie ist die Terminplanung organisiert?
Stehen die benötigten Ersatzteile rechtzeitig zur Verfügung?
Sind Arbeitsaufträge vollständig vorbereitet?
Wie häufig werden Mechaniker bei ihrer Arbeit unterbrochen?
Wie lange stehen Fahrzeuge unproduktiv auf einer Hebebühne?
Wie schnell werden fertiggestellte Aufträge abgerechnet?
Genau hier beginnt für mich eine professionelle Kfz Unternehmensberatung in Castrop-Rauxel.
Eine Werkstatt verkauft letztlich zwei wesentliche Dinge: Ersatzteile und produktive Arbeitszeit. Während sich Ersatzteile nachbestellen lassen, ist Arbeitszeit unwiederbringlich verloren, wenn sie nicht produktiv genutzt wird.
Deshalb ist Zeit für mich eine der wertvollsten Ressourcen einer Werkstatt.
20 Minuten sind nicht viel – bis man sie hochrechnet
In einem meiner Beratungsprojekte haben wir uns intensiv mit der Prozessoptimierung beschäftigt.
Es gab kein einzelnes großes Problem.
Stattdessen beobachteten wir viele kleine Unterbrechungen.
Ein Mechaniker suchte Informationen zu einem Auftrag. Bei einem anderen Fahrzeug fehlte ein Ersatzteil. Eine Rückfrage beim Kunden war noch offen. Ein fertiggestelltes Fahrzeug blockierte einen Arbeitsplatz und ein Mitarbeiter wartete auf die nächste Arbeitszuweisung.
Jede einzelne Situation kostete vielleicht nur einige Minuten.
Genau darin liegt die Gefahr.
Nehmen wir lediglich 20 Minuten vermeidbaren Zeitverlust pro produktivem Mitarbeiter und Arbeitstag. Bei fünf Mitarbeitern sind das bereits 100 Minuten täglich. Hochgerechnet auf rund 220 Arbeitstage sprechen wir über mehr als 360 Arbeitsstunden im Jahr.
Nicht jede dieser Stunden könnte vollständig verkauft werden.
Die Größenordnung zeigt aber, warum ich bei einer Werkstattanalyse genau auf solche Abläufe schaue.
Prozessoptimierung bedeutet für mich dabei ausdrücklich nicht, Mitarbeiter zu immer schnellerem Arbeiten anzuhalten.
Ich möchte nicht die Menschen beschleunigen. Ich möchte unnötige Hindernisse aus ihren Arbeitsabläufen entfernen.
Eine gute Werkstatt braucht irgendwann mehr als einen vollen Terminkalender
Mein zweites Beratungsbeispiel begann mit einer völlig anderen Frage.
Ein Werkstattinhaber sagte mir sinngemäß:
„Eigentlich läuft es gut. Aber wo soll unser Betrieb in fünf Jahren stehen?“
Genau das ist für mich der richtige Ausgangspunkt einer Strategieentwicklung.
Wir haben zunächst die aktuelle Position des Unternehmens betrachtet.
Welche Kundengruppen sind besonders interessant?
Mit welchen Leistungen verdient die Werkstatt gutes Geld?
Wo bestehen besondere Kompetenzen?
Welche Investitionen werden in den kommenden Jahren notwendig?
Welche Rolle sollen Gewerbe- oder Flottenkunden spielen?
Wie sollen Mitarbeiter entwickelt werden?
Und möchte der Unternehmer überhaupt weiter wachsen?
Diese letzte Frage ist wichtig.
Denn Unternehmensentwicklung bedeutet nicht automatisch Expansion.
Eine Werkstatt mit acht produktiven Mitarbeitern ist nicht automatisch erfolgreicher als ein Betrieb mit fünf.
Vielleicht ist es wirtschaftlich sinnvoller, den vorhandenen Standort zu optimieren, die Produktivität zu erhöhen und den Ertrag zu verbessern.
Eine Strategie sollte deshalb nicht mit der Frage beginnen, was möglich ist. Sie sollte mit der Frage beginnen, was sinnvoll ist.
Castrop-Rauxel liegt mitten in einem großen Werkstattmarkt
Castrop-Rauxel liegt im Ruhrgebiet und gehört zum Kreis Recklinghausen. Die Stadt umfasst rund 51,7 Quadratkilometer und bezeichnet sich aufgrund ihres hohen Grünanteils als „Europastadt im Grünen“. Rund 76.000 Menschen leben heute in Castrop-Rauxel. Besonders interessant für Kfz-Unternehmen ist die zentrale Lage: Unmittelbare Nachbarn sind unter anderem Dortmund, Bochum, Herne und Recklinghausen. Über A2, A42, A45 und B235 ist die Stadt hervorragend mit dem gesamten Ruhrgebiet verbunden.
Wirtschaftlich hat Castrop-Rauxel einen erheblichen Strukturwandel durchlaufen. Nach dem Rückgang von Kohle und klassischer Industrie setzt die Stadt verstärkt auf kleine und mittelständische Unternehmen unterschiedlicher Branchen und entwickelt ehemalige Industriestandorte zu neuen Gewerbeflächen. (castrop-rauxel.de)
Für eine Kfz Unternehmensberatung in Castrop-Rauxel ist gerade diese Lage interessant.
Denn die Stadtgrenze ist für einen Werkstattkunden kaum relevant.
Der Wettbewerber sitzt vielleicht nicht in Castrop-Rauxel
Ein Autofahrer aus Castrop-Rauxel kann ebenso eine Werkstatt in Herne, Dortmund, Bochum oder Recklinghausen auswählen.
Umgekehrt kann eine gut positionierte Werkstatt Kunden aus diesen Städten gewinnen.
Das schafft Möglichkeiten.
Aber es erhöht auch den Wettbewerb.
Eine Werkstatt sollte deshalb wissen, warum Kunden gerade zu ihr kommen.
Ist es die persönliche Betreuung?
Eine besondere technische Kompetenz?
Schnelle Terminverfügbarkeit?
Eine Spezialisierung?
Ein hervorragender Service für Gewerbekunden?
Oder schlicht das Vertrauen, das über viele Jahre entstanden ist?
Für mich gehört diese Positionierung zur Unternehmensstrategie.
Denn der Satz „Wir reparieren alle Marken“ beschreibt zwar das Leistungsangebot einer freien Werkstatt.
Er beantwortet aber noch nicht die Frage, warum ein Kunde genau diese Werkstatt wählen sollte.
Die Fahrzeugtechnik verändert sich – die betriebswirtschaftlichen Regeln bleiben
Elektromobilität, Hybridfahrzeuge, Fahrerassistenzsysteme und komplexere Diagnoseverfahren verändern die technische Arbeit in freien Werkstätten.
Diese Entwicklung muss ein Unternehmer beobachten.
Für die Bewertung des Fahrzeugmarktes nutze ich beispielsweise Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes. Fahrzeugbestand, Fahrzeugalter und Antriebsarten helfen dabei, langfristige Veränderungen des Werkstattmarktes besser einzuschätzen.
Dabei vertrete ich einen pragmatischen Ansatz.
Nicht jede neue Technologie erfordert sofort eine Investition.
Entscheidend ist, welche Fahrzeuge heute und zukünftig tatsächlich in der eigenen Werkstatt stehen werden.
Welche Qualifikation benötigen meine Mitarbeiter?
Welche technische Ausstattung brauche ich?
Wann amortisiert sich eine Investition?
Und welche Leistungen möchte ich zukünftig überhaupt selbst anbieten?
Auch Informationen des Kfz-Gewerbes Nordrhein-Westfalen können helfen, aktuelle Entwicklungen und Rahmenbedingungen des Kraftfahrzeuggewerbes einzuordnen.
Für mich bleibt dabei ein Grundsatz bestehen:
Technisch notwendige Investitionen müssen unternehmerisch geplant werden.
Wo verliert Ihre Werkstatt jeden Tag zehn Minuten?
Ich mag diese Frage, weil sie zunächst unspektakulär klingt.
Zehn Minuten erscheinen bedeutungslos.
Aber genau diese kleinen Zeitverluste sind in vielen Betrieben über Jahre Teil des normalen Arbeitsalltags geworden.
Man gewöhnt sich daran.
Deshalb ist der externe Blick manchmal hilfreich.
Ich hinterfrage nicht deshalb Abläufe, weil ich grundsätzlich etwas verändern möchte.
Ich möchte erkennen, wo Arbeitszeit, Ertrag oder unternehmerische Möglichkeiten verloren gehen.
Vielleicht liegt das größte Potenzial in den Prozessen.
Vielleicht stimmt die Kalkulation nicht mehr.
Möglicherweise muss der Verkauf verbessert werden.
Oder die eigentliche Herausforderung liegt darin, überhaupt eine klare Strategie für die nächsten fünf Jahre zu entwickeln.
Genau deshalb gibt es für mich keine standardisierte Kfz Unternehmensberatung für Castrop-Rauxel.
Jede Werkstatt besitzt eine andere Ausgangssituation.
Nicht mehr arbeiten – besser wirtschaften
Viele Werkstattinhaber arbeiten bereits genug.
Deshalb besteht mein Beratungsziel nicht darin, ihnen noch mehr Arbeit zu verschaffen.
Ich möchte gemeinsam mit ihnen herausfinden, wie der bestehende Betrieb wirtschaftlich stärker werden kann.
Dazu gehören Produktivität, Prozesse, Einkauf, Verkauf, Mitarbeiter und Strategie.
Manchmal sind größere Veränderungen notwendig.
Häufig reichen jedoch wenige Maßnahmen, wenn sie an den richtigen Stellen ansetzen und anschließend konsequent umgesetzt werden.
Am Ende stelle ich mir eine einfache Frage:
Ist der Betrieb nach der Beratung nicht nur besser organisiert, sondern auch wirtschaftlich stärker aufgestellt?
Genau daran möchte ich meine Arbeit messen.
Wenn Sie eine freie Kfz-Werkstatt, ein Autohaus oder ein anderes Unternehmen der Automobilbranche in Castrop-Rauxel oder dem Kreis Recklinghausen führen und wissen möchten, wo ungenutzte Potenziale in Ihrem Unternehmen liegen, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

