Kfz Unternehmensberatung Augsburg

„Wir haben genug Arbeit – aber irgendwie zu wenig Zeit.“

Diesen Satz kenne ich aus vielen Gesprächen mit Werkstattinhabern. Meine erste Frage lautet dann nicht: Wie bekommen wir mehr Aufträge? Sondern: Was passiert eigentlich mit den Aufträgen, die bereits da sind?

Genau dort beginnt für mich Kfz Unternehmensberatung.

Kfz Unternehmensberatung für Werkstätten in Augsburg

Mein Name ist Michael Quack. Seit mehr als 25 Jahren beschäftige ich mich mit der Automobilbranche, dem Automotive Aftersales und insbesondere mit dem freien Werkstattmarkt.

In dieser Zeit habe ich viele Veränderungen erlebt. Fahrzeuge sind technisch komplexer geworden. Die Anforderungen an Diagnose und Werkstattausrüstung sind gestiegen. Digitalisierung verändert Arbeitsabläufe und Kundenkommunikation. Gleichzeitig fehlen qualifizierte Mitarbeiter und die Kosten eines Werkstattbetriebes steigen.

Was sich nicht verändert hat, sind die betriebswirtschaftlichen Grundlagen.

Eine Werkstatt muss ausreichend produktive Stunden verkaufen. Stundenverrechnungssätze müssen zur Kostenstruktur passen. Das Teilegeschäft muss einen angemessenen Ertrag erwirtschaften. Mitarbeiter und Arbeitsplätze müssen sinnvoll ausgelastet sein.

Deshalb betrachte ich bei meiner Kfz Unternehmensberatung in Augsburg immer das gesamte Unternehmen.

Viel Arbeit bedeutet nicht automatisch hohe Produktivität

In Beratungsprojekten begegnet mir häufig ein scheinbarer Widerspruch.

Alle Mitarbeiter sind beschäftigt.

Die Hebebühnen sind belegt.

Der Terminkalender ist voll.

Trotzdem bleibt das wirtschaftliche Ergebnis hinter den Erwartungen zurück.

Dann lohnt sich ein genauer Blick auf die Abläufe.

Wie viele Anwesenheitsstunden eines Monteurs werden tatsächlich verkauft? Wie oft wird die Arbeit unterbrochen? Sind benötigte Ersatzteile vorhanden? Sind Arbeitsaufträge vollständig vorbereitet? Wie schnell werden notwendige Zusatzarbeiten mit dem Kunden abgestimmt?

Ich möchte herausfinden, wo produktive Zeit verloren geht.

Denn fünf oder zehn Minuten erscheinen zunächst unbedeutend. Wenn solche Unterbrechungen jedoch mehrfach täglich bei mehreren Mitarbeitern auftreten, entstehen daraus über ein Jahr erhebliche Produktivitätsverluste.

Praxisbeispiel: Prozessoptimierung im Werkstattbetrieb

In einem meiner Beratungsprojekte war genau das die Ausgangssituation.

Die Werkstatt war gut ausgelastet. Die Mitarbeiter arbeiteten engagiert. Trotzdem hatte der Unternehmer das Gefühl, dass die vorhandene Mannschaft eigentlich mehr leisten könnte.

Ich habe deshalb nicht die Geschwindigkeit der Mechaniker betrachtet.

Ich habe den Weg des Werkstattauftrags untersucht.

Von der Terminvereinbarung über Fahrzeugannahme, Auftragsvorbereitung und Teilebereitstellung bis zur Reparatur, Qualitätskontrolle und Fahrzeugübergabe.

Dabei wurden mehrere kleine Unterbrechungen sichtbar.

Informationen fehlten. Teile mussten nachträglich beschafft werden. Rückfragen entstanden während der Reparatur. Zusatzarbeiten wurden zu spät abgestimmt.

Wir haben deshalb Abläufe und Verantwortlichkeiten klarer strukturiert.

Das Ziel war ausdrücklich nicht, dass Mitarbeiter schneller arbeiten.

Das Ziel war, ihnen bessere Voraussetzungen für produktives Arbeiten zu schaffen.

Genau darin besteht für mich gute Prozessoptimierung.

Praxisbeispiel: Strategieentwicklung für die nächsten Jahre

Bei einem anderen Beratungsprojekt war die wirtschaftliche Situation grundsätzlich gut.

Die eigentliche Frage des Inhabers lautete: Wie entwickeln wir den Betrieb weiter?

Das ist eine völlig andere Aufgabenstellung.

Wir haben zunächst die aktuelle Position der Werkstatt betrachtet. Kundenstruktur, Leistungen, Mitarbeiter, Wettbewerb, Rentabilität und vorhandene Kapazitäten.

Anschließend ging es um die Zukunft.

Welche Leistungen sollen ausgebaut werden? Welche technischen Investitionen werden notwendig? Welche Kundengruppen sind interessant? Welche Mitarbeiter und Qualifikationen werden künftig benötigt? Soll das Unternehmen wachsen?

Aus diesen Fragen entstand eine Strategie mit klaren Prioritäten.

Dabei ist mir ein Punkt besonders wichtig:

Strategie bedeutet auch, bewusst zu entscheiden, was ein Unternehmen nicht machen wird.

Kein mittelständischer Werkstattbetrieb besitzt unbegrenzte finanzielle und personelle Ressourcen. Investitionen müssen deshalb zur tatsächlichen Unternehmensstrategie passen.

Augsburg: großer Wirtschaftsstandort mit industrieller Tradition

Augsburg ist mit rund 303.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Bayerns und das wirtschaftliche Zentrum Bayerisch-Schwabens. Die Stadt verbindet eine lange industrielle Tradition mit modernen Forschungs- und Technologiestrukturen.

Rund 11.800 Unternehmen prägen den Wirtschaftsstandort. Mehr als 154.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiten in Augsburg. Die wirtschaftlichen Schwerpunkte reichen von Mechatronik und Automation über Leichtbau und Umwelttechnologie bis zu Informations- und Kommunikationstechnologie und Logistik.

Universität, Hochschule, Forschungsinstitute und der Augsburg Innovationspark stärken zusätzlich die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Die Lage an der A8 sowie die Nähe zum Großraum München machen Augsburg gleichzeitig zu einem bedeutenden Verkehrs- und Wirtschaftsstandort im Süden Deutschlands.

Was bedeutet dieser Wirtschaftsraum für Kfz-Werkstätten?

Ein starker Produktions- und Wirtschaftsstandort erzeugt Mobilität.

Menschen pendeln zur Arbeit. Handwerksbetriebe benötigen Transporter. Unternehmen unterhalten Dienstwagen und Fuhrparks. Logistikunternehmen setzen Nutzfahrzeuge ein.

Allein nach Augsburg pendeln mehr als 77.000 Beschäftigte ein.

Für Werkstätten entstehen daraus unterschiedliche Marktpotenziale.

Die entscheidende Frage lautet jedoch nicht, ob genügend Fahrzeuge vorhanden sind.

Entscheidend ist:

Welche Kunden möchte ich mit meiner Werkstatt erreichen?

Eine freie Werkstatt, die hauptsächlich Privatkunden betreut, benötigt eine andere Strategie als ein Betrieb, der sich auf Gewerbekunden, Transporter oder Flotten konzentriert.

Genau deshalb gehört eine regionale Marktbetrachtung für mich zur Kfz Unternehmensberatung.

Fachkräfte werden zum strategischen Thema

Besonders interessant finde ich in Augsburg die Verbindung von Industrie, Forschung und Technologie.

Denn Kfz-Werkstätten konkurrieren bei technischen Fachkräften nicht ausschließlich miteinander.

Auch Industrieunternehmen suchen technisch qualifizierte Mitarbeiter.

Für Werkstattinhaber wird Mitarbeiterentwicklung deshalb zunehmend zur strategischen Aufgabe.

Wie attraktiv ist mein Unternehmen als Arbeitgeber?

Welche Entwicklungsmöglichkeiten biete ich Mitarbeitern?

Wie verteile ich Verantwortung?

Und wie kann ich Prozesse so organisieren, dass qualifizierte Fachkräfte möglichst viel Zeit mit Tätigkeiten verbringen, für die ihre Qualifikation tatsächlich benötigt wird?

Auch dafür gibt es keine Standardantwort.

Die regionale Kfz-Branche wird von der Kfz-Innung Schwaben begleitet. Die Innung hat ihren Sitz direkt in Augsburg und engagiert sich unter anderem in Ausbildung, Nachwuchsförderung und technischer Weiterbildung.

Für Fahrzeugbestände und die Entwicklung unterschiedlicher Antriebsarten nutze ich außerdem regelmäßig Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes.

Kfz Unternehmensberatung Augsburg: Nicht alles gleichzeitig verändern

Wenn ich nach mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Automobilbranche eines gelernt habe, dann dieses:

In fast jedem Unternehmen gibt es Verbesserungspotenzial.

Aber nicht jedes Problem muss gleichzeitig gelöst werden.

Ich möchte deshalb zunächst herausfinden, welche zwei oder drei Veränderungen den größten wirtschaftlichen Effekt haben.

Vielleicht ist es die Produktivität.

Vielleicht sind es Stundenverrechnungssätze und Teilemargen.

Vielleicht müssen Prozesse verbessert werden.

Oder der Betrieb funktioniert heute hervorragend, benötigt aber eine klare Strategie für die nächsten fünf Jahre.

Genau diese Priorisierung gehört für mich zu einer guten Kfz Unternehmensberatung.

Ich analysiere das Unternehmen, bespreche die Ergebnisse mit dem Unternehmer und entwickle daraus Maßnahmen, die zur tatsächlichen Situation des Betriebes passen.

Wenn Sie eine Kfz-Werkstatt oder ein Autohaus in Augsburg oder der Wirtschaftsregion Augsburg führen und Ihr Unternehmen wirtschaftlich oder strategisch weiterentwickeln möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Ich freue mich darauf, Ihre Situation und Ihre Ziele kennenzulernen.