Kfz Unternehmensberatung Bocholt – wenn gute Arbeit allein nicht reicht

Viele Werkstattinhaber sind hervorragende Techniker.

Doch irgendwann verändert sich die entscheidende Frage:

Wie führe ich aus einer guten Werkstatt ein dauerhaft profitables Unternehmen?

Die Werkstatt einmal aus einer anderen Perspektive betrachten

In meinen Gesprächen mit Werkstattinhabern erlebe ich häufig eine ähnliche Situation. Über Jahre wurde der Betrieb aufgebaut, Kunden wurden gewonnen, Mitarbeiter eingestellt und regelmäßig in neue Werkstatttechnik investiert.

Das Unternehmen funktioniert.

Doch gerade deshalb werden bestimmte Strukturen kaum noch hinterfragt.

Warum machen wir diesen Arbeitsschritt eigentlich so? Welche Kunden sind besonders profitabel? Welche Leistungen wollen wir zukünftig stärker anbieten? Wo verlieren wir Ertrag? Und welche Aufgaben erledigt der Inhaber selbst, obwohl sie längst jemand anderes übernehmen könnte?

Genau an solchen Punkten setzt für mich eine Kfz Unternehmensberatung in Bocholt an.

Ich möchte einem Werkstattinhaber nicht erklären, wie er Fahrzeuge reparieren soll. Meine Aufgabe liegt auf der unternehmerischen Seite des Betriebes.

Ich betrachte Zahlen, Mitarbeiter, Markt, Prozesse und Strategie gemeinsam. Denn aus meiner Erfahrung hängen diese Bereiche unmittelbar zusammen.

Ein Umsatzproblem kann beispielsweise ein Verkaufsproblem sein. Ein Produktivitätsproblem kann seine Ursache in der Organisation haben. Und hinter einem vermeintlichen Personalproblem steckt manchmal eine unklare Aufgabenverteilung.

Unternehmensentwicklung beginnt mit einer einfachen Frage

In einem Beratungsprojekt stand ich vor einer Situation, die mir immer wieder begegnet.

Der Betrieb war grundsätzlich erfolgreich. Die Auftragslage stimmte und der Kundenstamm war stabil. Trotzdem fragte mich der Inhaber:

„Wo können wir eigentlich noch besser werden?“

Diese Frage war der Ausgangspunkt für eine umfassendere Unternehmensentwicklung.

Ich habe zunächst nicht nach neuen Geschäftsfeldern gesucht, sondern gemeinsam mit dem Unternehmer den bestehenden Betrieb analysiert.

Welche Bereiche erwirtschaften gute Ergebnisse?

Wo werden vorhandene Kapazitäten nicht optimal genutzt?

Welche Tätigkeiten beanspruchen besonders viel Zeit?

Wie stark hängt das Tagesgeschäft vom Inhaber ab?

Und welche Entwicklung möchte er für sein Unternehmen überhaupt?

Erst danach haben wir Maßnahmen priorisiert.

Dieses Vorgehen ist mir wichtig. Unternehmensentwicklung bedeutet für mich nicht, möglichst viel zu verändern.

Ein guter Betrieb hat Strukturen, die sich bewährt haben. Diese sollte man nicht verändern, nur weil ein Berater ins Unternehmen kommt.

Es geht vielmehr darum, die richtigen Stellschrauben zu finden.

Gute Mitarbeiter zu finden ist schwer – gute Mitarbeiter zu entwickeln ebenso wichtig

Ein zweites Thema ist die Mitarbeiterentwicklung.

Der Fachkräftemangel beschäftigt praktisch die gesamte Kfz-Branche. Deshalb wird häufig darüber gesprochen, wo zusätzliche Kfz-Mechatroniker gefunden werden können.

Ich stelle in meinen Beratungen gerne noch eine zweite Frage:

Nutzen wir eigentlich das Potenzial der Mitarbeiter, die bereits im Unternehmen sind?

Vor einiger Zeit habe ich mit einem Werkstattinhaber genau diese Situation analysiert. Zahlreiche Entscheidungen liefen über seinen Schreibtisch. Mitarbeiter waren fachlich kompetent, besaßen aber teilweise nur geringe Entscheidungsbefugnisse.

Das führte zu Rückfragen.

Rückfragen führten zu Unterbrechungen.

Und Unterbrechungen kosteten Zeit – insbesondere die Zeit des Unternehmers.

Deshalb haben wir Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege betrachtet. Das Ziel bestand nicht darin, Hierarchien abzuschaffen. Im Gegenteil: Für mich braucht ein Unternehmen klare Verantwortlichkeiten.

Aber ein guter Mitarbeiter sollte wissen, wofür er verantwortlich ist und welche Entscheidungen er selbst treffen darf.

Mitarbeiterentwicklung bedeutet deshalb für mich nicht ausschließlich Weiterbildung. Sie bedeutet auch, Menschen schrittweise Verantwortung zu übertragen und Kompetenzen im Unternehmen aufzubauen.

Das macht einen Betrieb langfristig leistungsfähiger – und reduziert gleichzeitig die Abhängigkeit vom Inhaber.

Bocholt: starker Mittelstand und interessante Lage

Bocholt liegt im westlichen Münsterland unmittelbar im deutsch-niederländischen Wirtschaftsraum. Mit mehr als 71.000 Einwohnern ist Bocholt die größte Stadt im Kreis Borken. Die Stadt bezeichnet sich als Industrie- und Einkaufsstadt und ist wirtschaftlicher sowie kultureller Mittelpunkt der Region. Besonders interessant ist das große Einzugsgebiet: Im Einzelhandel spricht die Wirtschaftsförderung von nahezu 475.000 Menschen.

Wirtschaftlich prägen internationale Unternehmen ebenso wie innovative, häufig inhabergeführte Mittelständler den Standort. Hinzu kommen die Nähe zu den Niederlanden, die Westfälische Hochschule und ein rund 300 Hektar großer Industriepark.

Für freie Kfz-Werkstätten bedeutet diese Struktur ein interessantes Umfeld aus privaten Fahrzeughaltern, Gewerbekunden und potenziellen Flottenkunden. Gleichzeitig endet das wirtschaftliche Einzugsgebiet nicht an der niederländischen Grenze.

Kfz Unternehmensberatung muss die Branche verstehen

Eine Werkstatt unterscheidet sich betriebswirtschaftlich erheblich von vielen anderen Unternehmen.

Ein wesentlicher Teil des Umsatzes entsteht durch produktive Arbeitszeit.

Diese Ressource ist begrenzt.

Wenn sechs produktive Mitarbeiter beschäftigt werden, lassen sich ihre Arbeitsstunden nicht beliebig vermehren. Umso wichtiger wird die Frage, wie viel dieser verfügbaren Zeit tatsächlich produktiv eingesetzt und verkauft wird.

Gleichzeitig beeinflussen Ersatzteileinkauf, Stundenverrechnungssätze, Auslastung, Terminplanung, Qualifikation und technische Ausstattung das Ergebnis.

Deshalb reicht es aus meiner Sicht nicht, ausschließlich die BWA zu analysieren.

Ich möchte verstehen, warum die Zahlen so aussehen, wie sie aussehen.

Dafür verbinde ich meine Erfahrung aus der Automobilbranche mit betriebswirtschaftlicher Unternehmensberatung.

Für die Bewertung von Marktentwicklungen berücksichtige ich beispielsweise Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes. Fahrzeugbestand, Fahrzeugalter und Antriebsarten können wichtige Hinweise darauf liefern, welche Veränderungen auf den freien Werkstattmarkt zukommen.

Direkt vor Ort besitzt Bocholt zudem eine eigene regionale Branchenstruktur. Die Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Borken-Bocholt hat ihren Sitz am Europaplatz in Bocholt und umfasst Bocholt sowie den südlichen Teil des Kreises Borken.

Was soll Ihre Werkstatt in fünf Jahren besser können als heute?

Diese Frage halte ich für wichtiger als die pauschale Forderung nach Wachstum.

Vielleicht möchten Sie mehr Umsatz erzielen.

Vielleicht ist Ihnen ein höherer Ertrag bei gleichem Umsatz wichtiger.

Möglicherweise möchten Sie Mitarbeiter entwickeln und sich selbst stärker aus dem Tagesgeschäft zurückziehen.

Oder Sie möchten das Unternehmen vergrößern, einen weiteren Standort übernehmen oder bereits heute Strukturen schaffen, die später eine Unternehmensnachfolge erleichtern.

Eine gute Kfz Unternehmensberatung für Bocholt beginnt für mich deshalb nicht mit einer vorgefertigten Lösung.

Sie beginnt mit den Zielen des Unternehmers.

Anschließend analysiere ich, welche wirtschaftlichen und organisatorischen Voraussetzungen notwendig sind, um diese Ziele zu erreichen.

Manchmal entstehen daraus zehn Maßnahmen.

Manchmal sind drei vollkommen ausreichend.

Entscheidend ist nicht die Anzahl.

Entscheidend ist, dass sie umgesetzt werden und wirtschaftliche Wirkung entfalten.

Wenn Sie eine freie Kfz-Werkstatt, ein Autohaus oder ein anderes Unternehmen aus der Automobilbranche in Bocholt oder im Kreis Borken führen und Ihren Betrieb unternehmerisch weiterentwickeln möchten, freue ich mich auf ein persönliches Gespräch.