Kfz Unternehmensberatung Bochum – mehr Ertrag statt nur mehr Umsatz

Eine Werkstatt kann ihren Umsatz steigern und trotzdem wirtschaftlich auf der Stelle treten.

Deshalb interessiert mich nicht zuerst, wie viel eine Werkstatt umsetzt.

Mich interessiert, was am Ende von diesem Umsatz übrig bleibt.

Kfz Unternehmensberatung in Bochum beginnt mit den richtigen Fragen

Wenn ich mit einem Werkstattinhaber über die wirtschaftliche Entwicklung seines Unternehmens spreche, höre ich häufig zunächst von der guten Auftragslage.

Das ist natürlich positiv.

Aber eine volle Werkstatt beantwortet noch nicht die Frage, wie profitabel das Unternehmen arbeitet.

Deshalb möchte ich genauer hinschauen.

Wie hoch ist der Rohertrag?

Welche Kosten haben sich in den vergangenen Jahren verändert?

Wie produktiv werden die verfügbaren Arbeitsstunden eingesetzt?

Wie entwickeln sich Teileumsatz und Teileertrag?

Welche Kunden und Leistungen sind besonders attraktiv?

Und welche Investitionen sind in den kommenden Jahren notwendig?

Genau diese Betrachtung gehört für mich zu einer professionellen Kfz Unternehmensberatung in Bochum.

Ich beschäftige mich seit mehr als 35 Jahren mit der Automobilbranche und habe dabei unterschiedliche Seiten des Automotive Aftermarkets kennengelernt. Seit 2010 bin ich als Unternehmensberater tätig und konzentriere mich unter anderem darauf, freie Werkstätten wirtschaftlich weiterzuentwickeln.

Dabei habe ich eines gelernt:

Die wirtschaftliche Stärke einer Werkstatt entsteht nicht an einer einzigen Stelle.

Viele einzelne Entscheidungen bestimmen gemeinsam das Ergebnis.

Ein guter Einkaufspreis ist noch kein guter Einkauf

Ein Beispiel dafür ist die Einkaufsoptimierung.

Dieses Thema begleitet mich schon aufgrund meiner eigenen beruflichen Vergangenheit im Kfz-Teilehandel seit vielen Jahren.

In einem Beratungsprojekt habe ich gemeinsam mit einem Werkstattinhaber seine Beschaffung genauer betrachtet.

Seine erste Einschätzung lautete sinngemäß: „Beim Einkauf sind wir eigentlich gut aufgestellt.“

Das hörte sich zunächst plausibel an.

Die entscheidende Frage war allerdings: Woran messen wir das?

Wir haben deshalb nicht nur einzelne Teilepreise verglichen. Wir betrachteten die gesamte Einkaufsstruktur.

Welche Lieferanten werden genutzt?

Wie verteilen sich die Einkaufsvolumina?

Welche Konditionen und Bonusvereinbarungen bestehen?

Wie häufig entstehen Retouren?

Welche Lieferanten können besonders schnell liefern?

Und wie wirkt sich die Teilebeschaffung auf die Produktivität der Werkstatt aus?

Gerade der letzte Punkt wird nach meiner Erfahrung unterschätzt.

Wenn ein Mechaniker auf ein Ersatzteil wartet und ein Fahrzeug deshalb einen Arbeitsplatz blockiert, kann der vermeintlich günstigere Einkauf plötzlich teuer werden.

Einkaufsoptimierung bedeutet für mich deshalb nicht: billig einkaufen.

Sie bedeutet, Teilekosten, Verfügbarkeit, Qualität, Logistik und Ertrag gemeinsam zu betrachten.

Wann ist eine zweite Werkstatt wirklich sinnvoll?

Ein völlig anderes Beratungsbeispiel betrifft die Expansionsstrategie.

Vor einiger Zeit sprach ich mit einem Werkstattinhaber, dessen bestehender Betrieb gut ausgelastet war. Die Überlegung lag nahe: Warum nicht einen weiteren Standort eröffnen oder einen bestehenden Betrieb übernehmen?

Eine solche Situation finde ich spannend.

Denn eine erfolgreiche Werkstatt ist zwar eine gute Voraussetzung für Expansion – aber noch keine Garantie dafür, dass ein zweiter Standort ebenfalls erfolgreich wird.

Deshalb haben wir zunächst gerechnet und analysiert.

Wie stark ist das vorhandene Management?

Kann der erste Betrieb auch funktionieren, wenn der Inhaber nicht jeden Tag vor Ort ist?

Welche zusätzlichen Mitarbeiter werden benötigt?

Wie hoch ist der Kapitalbedarf?

Welches Umsatzpotenzial besitzt der neue Standort?

Und wie lange dauert es, bis sich die Investition wirtschaftlich trägt?

Erst danach lässt sich aus meiner Sicht vernünftig über Expansion sprechen.

Ich halte wenig davon, Unternehmensgröße mit Unternehmenserfolg gleichzusetzen.

Zwei mittelmäßig profitable Standorte sind nicht automatisch besser als ein hervorragend geführter Betrieb.

Expansion sollte deshalb das Ergebnis einer Strategie sein und nicht das Ergebnis einer Gelegenheit.

Bochum bietet Werkstätten einen großen regionalen Markt

Bochum liegt im Herzen des Ruhrgebiets und damit in einem der größten zusammenhängenden Ballungsräume Deutschlands. Die Stadt verbindet eine industrielle Vergangenheit mit einem erheblichen wirtschaftlichen Strukturwandel. Für Kfz-Unternehmen ist insbesondere das dicht besiedelte Umfeld interessant: Essen, Gelsenkirchen, Herne, Dortmund, Witten und weitere Städte liegen in unmittelbarer Reichweite.

Damit unterscheidet sich der Markt deutlich von einer Werkstatt in einer ländlichen Region.

Das potenzielle Einzugsgebiet kann groß sein.

Gleichzeitig ist die Auswahl für Autofahrer ebenfalls groß.

Für mich folgt daraus eine wichtige Konsequenz: Eine Kfz Unternehmensberatung für Bochum darf nicht ausschließlich auf die internen Zahlen einer Werkstatt schauen. Wettbewerb, Standort, Zielgruppen und Positionierung gehören ebenfalls zur Betrachtung.

Auch die starke Tradition des Kfz-Handwerks ist vor Ort sichtbar. Die Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Bochum hat ihren Sitz direkt in Bochum. Zu ihren Aufgaben gehören neben der Interessenvertretung unter anderem die Unterstützung bei Betriebsfragen sowie Aus- und Weiterbildung.

Der Fahrzeugbestand verändert sich – und damit die Werkstatt

Eine weitere Frage stelle ich Werkstattinhabern gerne:

Welche Fahrzeuge werden Ihre Kunden in fünf oder zehn Jahren fahren?

Die Antwort darauf beeinflusst Investitionsentscheidungen.

Elektromobilität, Hybridfahrzeuge, Fahrerassistenzsysteme und zunehmend komplexe Diagnoseverfahren verändern die technischen Anforderungen.

Nicht jede Werkstatt muss deshalb sofort jede denkbare Investition tätigen.

Im Gegenteil.

Ich halte es für wichtig, Investitionen immer mit dem tatsächlichen und zukünftig erwartbaren Fahrzeugbestand im eigenen Einzugsgebiet abzugleichen.

Eine wichtige Informationsgrundlage dafür liefern beispielsweise die Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamtes.

Technischer Fortschritt ist notwendig.

Aber aus Sicht des Unternehmers gilt zusätzlich:

Eine Investition muss irgendwann Geld verdienen.

Ich suche nicht nach möglichst vielen Problemen

Wenn ich einen Kfz-Betrieb berate, komme ich nicht mit einer fertigen Maßnahmenliste in die Werkstatt.

Zunächst möchte ich verstehen.

Das entspricht auch dem Ansatz meiner bisherigen Beratungstätigkeit: Ausgangspunkt ist eine umfassende Analyse der Ist-Situation, aus der anschließend marktgerechte und praxisorientierte Strategien entwickelt werden.

Manchmal zeigt diese Analyse erhebliches Potenzial im Einkauf.

In einem anderen Unternehmen ist die Produktivität entscheidend.

Vielleicht müssen Verkauf oder Prozesse optimiert werden.

Oder der Betrieb ist wirtschaftlich bereits gut aufgestellt und der Unternehmer beschäftigt sich mit Expansion, Übernahme oder langfristiger Unternehmensentwicklung.

Genau deshalb gibt es für mich keine Standardlösung.

Die wichtigste Kennzahl steht nicht immer in der BWA

Natürlich sind Zahlen wichtig.

Aber eine Werkstatt besteht nicht nur aus Zahlen.

Sie besteht aus Mitarbeitern, Kunden, Abläufen, Erfahrungen und häufig aus einem Unternehmen, das der Inhaber über viele Jahre aufgebaut hat.

Deshalb verbinde ich in meiner Kfz Unternehmensberatung für Bochum die betriebswirtschaftliche Analyse mit meinem Branchenwissen aus dem Automotive Aftermarket.

Ich möchte herausfinden, wo wirtschaftliche Potenziale vorhanden sind – und anschließend gemeinsam mit dem Unternehmer entscheiden, welche davon tatsächlich genutzt werden sollen.

Nicht jede mögliche Veränderung ist sinnvoll.

Nicht jedes Wachstum ist gesund.

Und nicht der höchste Umsatz entscheidet über die Qualität eines Unternehmens.

Entscheidend ist, wie wirtschaftlich und zukunftsfähig die Werkstatt aufgestellt ist.

Wenn Sie eine freie Kfz-Werkstatt, ein Autohaus oder ein anderes Unternehmen aus der Automobilbranche in Bochum oder dem mittleren Ruhrgebiet führen und Ihren Betrieb wirtschaftlich weiterentwickeln möchten, rufen Sie mich gerne an.