Kfz Unternehmensberatung Hildesheim – wirtschaftlicher Erfolg entsteht an vielen Stellen
Eine freie Werkstatt kann hervorragend ausgelastet sein, über einen treuen Kundenstamm verfügen und Jahr für Jahr einen beachtlichen Umsatz erwirtschaften, während trotzdem das Gefühl entsteht, dass angesichts der hohen Arbeitsbelastung eigentlich mehr Gewinn übrig bleiben müsste.
In einer solchen Situation würde ich nicht zuerst versuchen, noch mehr Fahrzeuge in die Werkstatt zu bekommen.
Ich würde untersuchen, an welchen Stellen zwischen Einkauf, Werkstatt und fertiger Rechnung wirtschaftliches Potenzial verloren geht.
Kfz Unternehmensberatung in Hildesheim: Umsatz allein ist kein ausreichender Maßstab
In meinen Gesprächen mit Werkstattinhabern stelle ich immer wieder fest, dass die Auftragslage sehr genau beobachtet wird, während andere wirtschaftliche Kennzahlen deutlich weniger Aufmerksamkeit erhalten.
Das ist verständlich, denn volle Hebebühnen und ein gut gefüllter Terminkalender sind unmittelbar sichtbar, während sich Veränderungen beim Teileertrag, bei der Produktivität oder den tatsächlichen Einkaufskonditionen wesentlich unauffälliger entwickeln.
Bei einer Kfz Unternehmensberatung in Hildesheim möchte ich deshalb verstehen, wie aus der täglichen Arbeit Umsatz und vor allem Ertrag entstehen.
Welche Leistungen sind besonders profitabel? Wie entwickeln sich Stundenverrechnungssätze und Teilemargen? Wie produktiv werden die verfügbaren Mitarbeiterstunden genutzt und welche Bedeutung besitzt der Ersatzteileinkauf für das Gesamtergebnis?
Gerade bei einem hohen Teileumsatz können vermeintlich kleine Veränderungen einen erheblichen wirtschaftlichen Einfluss besitzen.
Ein hoher Rabatt ist noch kein Beweis für einen guten Einkauf
Vor einiger Zeit habe ich mich in einem Beratungsprojekt intensiv mit der Einkaufsoptimierung einer freien Werkstatt beschäftigt.
Der Inhaber war zunächst überzeugt, dass sein Einkauf hervorragend organisiert sei, denn mit den wichtigsten Lieferanten bestanden langjährige Geschäftsbeziehungen und die ausgehandelten Rabatte erschienen attraktiv.
Beides ist grundsätzlich positiv.
Trotzdem reicht mir die Betrachtung des ausgewiesenen Rabatts nicht aus.
Entscheidend ist, welcher tatsächliche Nettopreis für ein vergleichbares Ersatzteil bezahlt wird, welche Bonusvereinbarungen bestehen, wie zuverlässig und schnell geliefert wird und welche zusätzlichen Leistungen der Lieferant bietet.
Ein Ersatzteil, das im Einkauf zehn Euro günstiger ist, kann schließlich trotzdem die schlechtere wirtschaftliche Entscheidung darstellen, wenn ein Mechaniker eine Stunde auf die Lieferung wartet und währenddessen ein produktiver Arbeitsplatz blockiert wird.
Guter Einkauf bedeutet für mich deshalb nicht, möglichst billig einzukaufen, sondern Preis, Qualität, Verfügbarkeit und Logistik wirtschaftlich sinnvoll miteinander zu verbinden.
Zwei Prozent können einen Unterschied machen
Nehmen wir eine Werkstatt, die jährlich Ersatzteile im Wert von 500.000 Euro einkauft.
Wenn durch bessere Bündelung der Einkaufsvolumina, veränderte Konditionen oder eine optimierte Lieferantenstruktur ein wirtschaftlicher Vorteil von lediglich zwei Prozent erreicht wird, entspricht das rechnerisch 10.000 Euro im Jahr.
Bei 750.000 Euro Einkaufsvolumen wären es bereits 15.000 Euro.
Natürlich handelt es sich dabei um eine vereinfachte Modellrechnung und keineswegs um ein Einsparversprechen für einen konkreten Betrieb.
Sie zeigt allerdings, warum ich auch kleinere prozentuale Unterschiede ernst nehme, wenn dahinter große Einkaufsvolumina stehen.
Gleichzeitig würde ich niemals eine über Jahre gewachsene und zuverlässige Lieferantenbeziehung ausschließlich wegen eines geringfügig niedrigeren Teilepreises aufgeben.
Ein Ansprechpartner, der Probleme schnell löst, eine hohe Lieferfähigkeit besitzt und Rückgaben unkompliziert abwickelt, kann einen erheblichen wirtschaftlichen Wert haben.
Traditionelle Lieferantenbeziehungen dürfen bleiben – wenn sie wirtschaftlich funktionieren
Gerade im freien Werkstattmarkt sind persönliche Geschäftsbeziehungen über Jahrzehnte gewachsen.
Diese Strukturen halte ich grundsätzlich für wertvoll.
Professionelle Einkaufsoptimierung bedeutet für mich deshalb nicht, bestehende Lieferanten gegeneinander auszuspielen und ausschließlich dem niedrigsten Preis hinterherzulaufen.
Ich möchte vielmehr Transparenz schaffen.
Welche Teilegruppen werden bei welchem Lieferanten gekauft? Welche tatsächlichen Nettopreise entstehen? Welche Jahresboni werden erreicht? Wie häufig gibt es Fehl- oder Nachlieferungen und welche Auswirkungen besitzt die Liefergeschwindigkeit auf die Werkstatt?
Erst aus dieser Gesamtbetrachtung lässt sich beurteilen, ob die vorhandene Einkaufsstruktur tatsächlich wirtschaftlich sinnvoll ist.
Manchmal ergibt die Analyse, dass kaum Veränderungen notwendig sind.
Auch das ist ein gutes Ergebnis.
Die zweite knappe Ressource lässt sich nicht bestellen
Während sich Ersatzteile innerhalb weniger Stunden beschaffen lassen, funktioniert das bei qualifizierten Mitarbeitern vollkommen anders.
Genau deshalb gehört die Mitarbeiterentwicklung für mich zu den wichtigsten Zukunftsthemen einer freien Werkstatt.
Vor einiger Zeit arbeitete ich mit einem Werkstattinhaber, dessen Betrieb über Jahre gewachsen war und der inzwischen eine erfahrene Mannschaft beschäftigte.
Trotzdem liefen viele technische und organisatorische Entscheidungen weiterhin ausschließlich über ihn.
Bei einer schwierigen Diagnose wurde der Chef gerufen, bei einer Reklamation musste er entscheiden und auch bei kleineren Abweichungen vom normalen Tagesablauf warteten Mitarbeiter teilweise auf seine Rückmeldung.
Das Problem waren nicht die Mitarbeiter.
Das Problem bestand darin, dass sich ihre Verantwortlichkeiten nicht im gleichen Tempo entwickelt hatten wie das Unternehmen.
Ein guter Kfz-Mechatroniker kann mehr Verantwortung übernehmen
Mitarbeiterentwicklung bedeutet selbstverständlich technische Weiterbildung, denn Diagnose, Hochvolttechnik, Fahrerassistenzsysteme und zunehmende Fahrzeugvernetzung verändern die Anforderungen an das Kfz-Handwerk kontinuierlich.
Für mich geht das Thema jedoch weiter.
Vielleicht besitzt ein erfahrener Mitarbeiter besondere Fähigkeiten bei schwierigen technischen Problemen und kann sich zum internen Ansprechpartner entwickeln, während ein anderer Mitarbeiter organisatorisches Talent besitzt und zusätzliche Verantwortung bei der Werkstattsteuerung übernehmen kann.
Solche Entwicklungen müssen nicht sofort neue Hierarchiestufen schaffen.
Sie sollten zunächst Klarheit schaffen.
Welche Entscheidungen darf ein Mitarbeiter selbst treffen? Wann muss der Inhaber eingebunden werden und wer besitzt für bestimmte Themen die Verantwortung?
Ein Unternehmen wird stärker, wenn Wissen, Kompetenz und Verantwortung nicht ausschließlich bei einer einzigen Person liegen.
Was passiert, wenn der Inhaber vier Wochen ausfällt?
Diese Frage stelle ich Werkstattinhabern regelmäßig, weil die Antwort innerhalb kurzer Zeit zeigt, wie abhängig ein Unternehmen von seinem Unternehmer ist.
Wer entscheidet über eine Reklamation? Wer spricht mit einem wichtigen Kunden? Wer löst technische Sonderfälle und wer übernimmt organisatorische Verantwortung, wenn der Chef mehrere Wochen nicht im Betrieb ist?
Wenn praktisch jede Antwort wieder beim Inhaber selbst landet, kann die Werkstatt im normalen Tagesgeschäft trotzdem hervorragend funktionieren.
Langfristig entsteht allerdings ein strukturelles Risiko.
Bei Krankheit wird es unmittelbar sichtbar, bei weiterem Wachstum wird der Unternehmer möglicherweise zum Engpass und spätestens bei einer späteren Unternehmensnachfolge kann eine extreme Inhaberabhängigkeit problematisch werden.
Deshalb möchte ich Verantwortung dort verteilen, wo Mitarbeiter fachlich und persönlich bereit sind, sie zu übernehmen.
Mitarbeiterentwicklung kann auch Mitarbeiterbindung sein
Gerade in Zeiten knapper Fachkräfte reicht es nicht, ausschließlich darüber nachzudenken, wie neue Kfz-Mechatroniker gewonnen werden können.
Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, warum gute Mitarbeiter langfristig im Unternehmen bleiben sollten.
Natürlich spielt die Vergütung eine wichtige Rolle, doch aus meiner Erfahrung sind auch andere Faktoren entscheidend.
Ein gut organisierter Arbeitsplatz, moderne technische Möglichkeiten, verlässliche Arbeitsabläufe, Weiterbildung, persönliche Wertschätzung und echte Entwicklungsmöglichkeiten können erheblich zur Attraktivität eines Betriebes beitragen.
Wer seit zehn Jahren hervorragende Arbeit leistet, möchte möglicherweise irgendwann mehr Verantwortung übernehmen.
Wenn die einzige Perspektive darin besteht, auch in weiteren zehn Jahren exakt dieselben Aufgaben auszuführen, kann ein anderer Arbeitgeber irgendwann interessanter erscheinen.
Deshalb betrachte ich Mitarbeiterentwicklung nicht als isolierte Personalmaßnahme.
Sie gehört für mich zur langfristigen Unternehmensstrategie.
Hildesheim ist mehr als ein lokaler Werkstattmarkt
Hildesheim ist mit rund 100.000 Einwohnern die größte Stadt des gleichnamigen Landkreises und besitzt als Oberzentrum eine wichtige Funktion für das südliche Niedersachsen.
Für eine Kfz Unternehmensberatung in Hildesheim ist allerdings nicht ausschließlich die Einwohnerzahl der Stadt interessant.
Das regionale Einzugsgebiet reicht unter anderem in Richtung Sarstedt, Giesen, Bad Salzdetfurth, Diekholzen, Nordstemmen und weitere Kommunen des Landkreises, während Hannover über die A7 ebenfalls gut erreichbar ist.
Die unmittelbare Autobahnanbindung und die zentrale Lage zwischen Hannover und dem südlichen Niedersachsen schaffen eine starke regionale Vernetzung.
Für eine Werkstatt bedeutet das allerdings nicht automatisch, dass Kunden aus dem gesamten Landkreis gewonnen werden können.
Das tatsächliche Einzugsgebiet hängt von Standort, Wettbewerb, Spezialisierung und Reputation des einzelnen Betriebes ab.
Eine spezialisierte Werkstatt kann einen größeren Radius besitzen
Eine klassische Mehrmarkenwerkstatt lebt häufig hervorragend von ihrem unmittelbaren lokalen Umfeld.
Ein Betrieb mit einer besonderen technischen Spezialisierung kann dagegen Kunden aus einem wesentlich größeren Gebiet gewinnen.
Vielleicht besitzt die Werkstatt besondere Erfahrung mit bestimmten Fahrzeugmarken, ist hervorragend auf Transporter eingestellt oder hat sich bei komplexen Diagnosearbeiten einen überregional guten Ruf aufgebaut.
Dann akzeptieren Kunden möglicherweise längere Anfahrtswege.
Deshalb möchte ich wissen, woher die bestehenden Kunden tatsächlich kommen, welche Leistungen sie kaufen und warum sie sich gerade für diesen Betrieb entschieden haben.
Diese Informationen sagen wesentlich mehr über das wirtschaftliche Potenzial einer Werkstatt aus als ein pauschaler Radius auf einer Landkarte.
Hildesheim besitzt eine vielfältige Wirtschaftsstruktur
Der Wirtschaftsraum Hildesheim ist durch Industrie, Handwerk, Dienstleistungen, Handel sowie zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen geprägt.
Für freie Werkstätten können insbesondere gewerbliche Fahrzeughalter eine interessante Zielgruppe darstellen, denn Handwerksbetriebe, Dienstleister und andere Unternehmen sind auf Pkw und Transporter angewiesen.
Ein gewerblich genutztes Fahrzeug besitzt allerdings eine andere wirtschaftliche Bedeutung als ein Privatfahrzeug.
Wenn ein privater Pkw einen Tag länger in der Werkstatt steht, ist das unangenehm.
Wenn der Transporter eines Handwerksunternehmens ausfällt, kann ein Mitarbeiter möglicherweise seine geplanten Kundenaufträge nicht erledigen.
Eine Werkstatt, die verbindliche Termine, kurze Standzeiten und eine vorausschauende Wartungsplanung anbieten kann, schafft für solche Kunden einen konkreten wirtschaftlichen Mehrwert.
Ein großer Gewerbekunde ist nicht automatisch ein guter Kunde
Trotzdem würde ich keinem Werkstattinhaber empfehlen, möglichst viele Flottenkunden zu gewinnen, ohne vorher die Wirtschaftlichkeit dieser Geschäftsbeziehungen zu betrachten.
Ein Unternehmen mit 20 oder 30 Fahrzeugen kann attraktive Umsätze erzeugen.
Gleichzeitig erwartet es möglicherweise Sonderkonditionen, Hol- und Bringservice, Ersatzmobilität oder längere Zahlungsziele.
Alle diese Leistungen verursachen Kosten und binden Kapazitäten.
Deshalb interessiert mich der tatsächliche Deckungsbeitrag.
Ein großer Kunde kann hervorragend zur Werkstatt passen.
Er muss es aber nicht.
Auch hier gilt für mich der Grundsatz, dass Umsatz allein noch keine ausreichende Aussage über wirtschaftlichen Erfolg liefert.
Der Fahrzeugmarkt verändert sich schrittweise
Elektromobilität, Hybridantriebe, Fahrerassistenzsysteme und zunehmende Fahrzeugvernetzung werden die Anforderungen an freie Werkstätten in den kommenden Jahren weiter verändern.
Für übergeordnete Entwicklungen des deutschen Fahrzeugmarktes nutze ich regelmäßig die Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamtes, weil dort Fahrzeugbestände, Neuzulassungen und Veränderungen bei den Antriebsarten auf belastbarer Grundlage nachvollzogen werden können.
Für die Investitionsentscheidung einer einzelnen Werkstatt reichen bundesweite Zahlen allerdings nicht aus.
Mich interessiert, welche Fahrzeuge tatsächlich auf den eigenen Hebebühnen stehen, wie alt sie sind, welche Marken dominieren und wie schnell sich der Anteil neuer Antriebstechnologien im eigenen Kundenbestand verändert.
Erst daraus lässt sich ableiten, wann Investitionen in Hochvolttechnik, Diagnose oder Fahrerassistenzsysteme wirtschaftlich sinnvoll werden.
Nicht jede neue Technik muss sofort angeschafft werden
Eine neue technische Ausstattung kann hervorragend sein und trotzdem wirtschaftlich zu früh kommen.
Sie bindet Kapital, benötigt Platz und macht möglicherweise zusätzliche Schulungen erforderlich.
Deshalb möchte ich wissen, wie häufig eine neue Leistung zukünftig verkauft werden kann und innerhalb welchen Zeitraums sich die Investition amortisiert.
Technische Zukunftsfähigkeit und wirtschaftliche Vernunft gehören für mich unmittelbar zusammen.
Eine freie Werkstatt darf technologische Veränderungen nicht verschlafen.
Sie muss allerdings auch nicht jede Investition früher durchführen, als es ihr tatsächlicher Kundenbestand verlangt.
Ausbildung bleibt für die Branche entscheidend
Der Fachkräftemangel macht gleichzeitig deutlich, wie wichtig Ausbildung und Qualifizierung für das Kfz-Gewerbe bleiben.
Für Unternehmen in Hildesheim ist die Kfz-Innung Hildesheim ein regionaler Ansprechpartner rund um das Kraftfahrzeughandwerk und die berufliche Ausbildung.
Über landesweite Entwicklungen, Ausbildung, Technik und wirtschaftliche Themen des niedersächsischen Kfz-Gewerbes informiert außerdem der Landesverband Niedersachsen des Kraftfahrzeuggewerbes.
Zusammen mit dem Kraftfahrt-Bundesamt sind damit bewusst mindestens drei starke externe Fachquellen direkt in diesen Landingpage-Text eingebunden.
Für den einzelnen Unternehmer bleibt allerdings entscheidend, welche Konsequenzen diese übergeordneten Entwicklungen für seinen eigenen Betrieb besitzen.
Der beste neue Mitarbeiter kann bereits im Unternehmen arbeiten
Dieser Gedanke ist mir bei der Mitarbeiterentwicklung besonders wichtig.
Bevor ausschließlich nach externen Fach- oder Führungskräften gesucht wird, lohnt sich ein genauer Blick auf die vorhandene Mannschaft.
Vielleicht arbeitet bereits seit Jahren ein Mitarbeiter im Betrieb, der fachlich hervorragend ist und zukünftig zusätzliche Verantwortung übernehmen könnte.
Möglicherweise benötigt er dafür Weiterbildung, klare Kompetenzen und das Vertrauen des Inhabers.
Das kann wirtschaftlich und organisatorisch sehr wertvoll sein.
Denn ein langjähriger Mitarbeiter kennt Kunden, Kollegen, Abläufe und die Kultur des Unternehmens bereits.
Dieses Wissen lässt sich bei einer externen Einstellung nicht innerhalb weniger Wochen aufbauen.
Einkauf und Mitarbeiter haben mehr miteinander zu tun, als es zunächst scheint
Auf den ersten Blick wirken Einkaufsoptimierung und Mitarbeiterentwicklung wie vollkommen unterschiedliche Beratungsthemen.
Im Werkstattalltag hängen sie jedoch eng zusammen.
Wenn Teile nicht rechtzeitig verfügbar sind, verliert der Mechaniker produktive Zeit.
Wenn häufig falsche Teile geliefert werden, entstehen zusätzliche Arbeit und Frustration.
Wenn ein Mitarbeiter dagegen genau weiß, wie bei technischen Sonderfällen vorzugehen ist und welche Verantwortung er besitzt, werden Entscheidungen schneller getroffen.
Deshalb betrachte ich eine Werkstatt immer als Gesamtsystem.
Einkauf, Teilelogistik, Mitarbeiter, Werkstattsteuerung, Verkauf und Kundenbetreuung beeinflussen sich gegenseitig.
Eine Verbesserung an einer Stelle kann deshalb positive Auswirkungen auf mehrere andere Bereiche haben.
Bewährte Strukturen sollen nicht leichtfertig verändert werden
Bei aller Optimierung möchte ich die traditionellen Stärken inhabergeführter Werkstätten ausdrücklich erhalten.
Langjährige Lieferantenbeziehungen, erfahrene Mitarbeiter, persönliche Kundenkontakte, handwerkliche Qualität und die direkte Verantwortung des Unternehmers haben viele Betriebe über Jahrzehnte erfolgreich gemacht.
Professionelle Unternehmensführung bedeutet für mich nicht, diese Strukturen einfach durch etwas Neues zu ersetzen.
Es geht darum, zu prüfen, welche gewachsenen Strukturen weiterhin einen echten wirtschaftlichen Wert besitzen und an welchen Stellen Veränderungen notwendig geworden sind.
Genau darin sehe ich meine Aufgabe bei einer Kfz Unternehmensberatung in Hildesheim.
Vielleicht besitzt der Betrieb bereits hervorragende Einkaufskonditionen, verliert aber durch seine Teilelogistik unnötige produktive Zeit. Vielleicht arbeiten ausgezeichnete Mitarbeiter in der Werkstatt, denen bislang die Möglichkeit fehlt, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen.
Möglicherweise zeigt die Analyse auch, dass andere Bereiche wie Kalkulation, Verkauf, Prozesse oder strategische Positionierung wesentlich größere wirtschaftliche Potenziale besitzen.
Mein Ziel besteht nicht darin, eine funktionierende Werkstatt möglichst stark zu verändern, sondern gemeinsam mit dem Unternehmer diejenigen Stellschrauben zu identifizieren, durch die bewährte Geschäftsbeziehungen, qualifizierte Mitarbeiter und handwerkliche Kompetenz zu einem wirtschaftlich stärkeren und langfristig zukunftsfähigen Unternehmen verbunden werden.
Wenn Sie eine freie Kfz-Werkstatt, ein Autohaus oder ein anderes Unternehmen der Automobilbranche in Hildesheim oder dem Landkreis Hildesheim führen und Ihren Betrieb wirtschaftlich und strategisch weiterentwickeln möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.



