Kfz Unternehmensberatung Krefeld – entscheidend ist, was eine Werkstatt aus ihren Möglichkeiten macht
Eine freie Kfz-Werkstatt kann hervorragend ausgelastet sein und trotzdem wirtschaftliches Potenzial verschenken.
Auf dem Hof stehen ausreichend Fahrzeuge, sämtliche Hebebühnen sind belegt und die Mitarbeiter arbeiten den ganzen Tag, während der Unternehmer trotzdem feststellt, dass die Zahl der tatsächlich berechneten Arbeitsstunden niedriger ist, als sie angesichts der vorhandenen Mannschaft eigentlich sein müsste.
Genau an diesem Punkt lohnt sich eine genauere Betrachtung.
Denn für die Wirtschaftlichkeit einer Werkstatt ist nicht entscheidend, wie beschäftigt ihre Mitarbeiter sind, sondern wie viel der verfügbaren Arbeitszeit tatsächlich produktiv eingesetzt und anschließend verkauft werden kann.
Kfz Unternehmensberatung in Krefeld: Beschäftigung und Produktivität sind nicht dasselbe
Wenn ich eine freie Werkstatt analysiere, interessiert mich deshalb nicht nur, wie viele Mitarbeiter beschäftigt sind und wie viele Fahrzeuge täglich bearbeitet werden.
Ich möchte wissen, wie viele produktive Stunden theoretisch zur Verfügung stehen und wie viele davon tatsächlich fakturiert werden.
Bei einer Kfz Unternehmensberatung in Krefeld würde ich anschließend untersuchen, warum zwischen diesen beiden Werten möglicherweise eine größere Differenz besteht.
Liegt es an der Terminplanung? Fehlen Ersatzteile? Sind Arbeitsaufträge unvollständig oder müssen Mechaniker regelmäßig auf Kundenfreigaben warten?
Vielleicht verbringen qualifizierte Mitarbeiter auch zu viel Zeit mit Fahrzeugbewegungen, Teilebeschaffung oder anderen organisatorischen Tätigkeiten.
Ein Mechaniker kann den ganzen Tag arbeiten und trotzdem zu wenig produktive Stunden verkaufen
Dieser Unterschied wird im Werkstattalltag manchmal unterschätzt.
Ein Mitarbeiter beginnt morgens um acht Uhr und ist bis zum Feierabend praktisch ununterbrochen beschäftigt.
Trotzdem können über den Tag verteilt zahlreiche kleine Unterbrechungen entstehen.
Zehn Minuten warten auf ein Ersatzteil, fünf Minuten ein Fahrzeug suchen und umrangieren, anschließend eine Rückfrage beim Serviceberater und später noch einmal einige Minuten warten, weil eine zusätzliche Reparatur erst vom Kunden freigegeben werden muss.
Keine dieser Unterbrechungen wirkt dramatisch.
In Summe können sie jedoch erhebliche Auswirkungen besitzen.
20 Minuten täglich können im Jahr eine erhebliche Größenordnung erreichen
Nehmen wir als vereinfachte Modellrechnung eine Werkstatt mit sechs produktiven Mitarbeitern.
Wenn jeder dieser Mitarbeiter durchschnittlich nur 20 Minuten pro Arbeitstag durch vermeidbare organisatorische Unterbrechungen verliert, entstehen insgesamt zwei Stunden täglich.
Bei angenommenen 220 Arbeitstagen entspricht das rechnerisch 440 Stunden im Jahr.
Bei einem angenommenen Stundenverrechnungssatz von beispielsweise 120 Euro entspräche dies theoretisch einem Umsatzpotenzial von 52.800 Euro.
Natürlich ist diese Rechnung ausdrücklich kein Umsatzversprechen.
Nicht jede eingesparte Minute kann vollständig fakturiert werden.
Sie zeigt allerdings, warum scheinbar kleine Zeitverluste in einem Werkstattunternehmen betriebswirtschaftlich interessant sind.
Mein Ziel ist nicht, dass Mechaniker schneller arbeiten
Dieser Punkt ist mir besonders wichtig.
Produktivitätssteigerung bedeutet für mich nicht, einen Kfz-Mechatroniker unter zusätzlichen Zeitdruck zu setzen.
Ein qualifizierter Mitarbeiter soll sorgfältig arbeiten und die für eine fachgerechte Reparatur notwendige Zeit erhalten.
Mich interessiert vielmehr, welche Tätigkeiten ihn davon abhalten, genau diese qualifizierte Arbeit auszuführen.
Wenn ein Mechaniker täglich Ersatzteile suchen, Fahrzeuge rangieren oder fehlende Informationen beschaffen muss, wird seine fachliche Qualifikation nicht optimal eingesetzt.
Produktivität entsteht deshalb nicht in erster Linie durch schnelleres Arbeiten, sondern durch weniger unnötige Unterbrechungen.
Gute Arbeitsvorbereitung beginnt vor dem Werkstatttermin
Ein wichtiger Teil der Produktivität entsteht bereits bei der Terminvereinbarung.
Welches Fahrzeug kommt? Welche Arbeiten sind vorgesehen und welche Kundenbeanstandungen bestehen?
Welche Ersatzteile werden voraussichtlich benötigt und sind diese zum Termin verfügbar?
Je besser solche Informationen vorbereitet werden, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass später auf der Hebebühne wertvolle Zeit verloren geht.
Das klingt zunächst selbstverständlich.
Gerade in gut ausgelasteten Werkstätten kann die Arbeitsvorbereitung allerdings schnell unter Zeitdruck geraten.
Dann wird das Fahrzeug angenommen und die notwendigen Informationen werden erst gesammelt, wenn der Mechaniker eigentlich bereits arbeiten sollte.
Der Arbeitsauftrag ist ein Produktivitätsinstrument
Ein guter Arbeitsauftrag ist deshalb wesentlich mehr als ein Dokument für die spätere Rechnung.
Er verbindet Kundenannahme und Werkstatt.
Der Mechaniker sollte möglichst eindeutig erkennen können, welche Arbeiten vereinbart wurden und welche Beanstandungen geprüft werden sollen.
Wenn dort lediglich „Geräusch vorne prüfen“ steht, entstehen möglicherweise Rückfragen.
Wann tritt das Geräusch auf? Beim Bremsen, Lenken oder Beschleunigen? Ist es bei kaltem oder warmem Fahrzeug vorhanden?
Je genauer solche Informationen bereits bei der Annahme erfasst werden, desto zielgerichteter kann anschließend gearbeitet werden.
Teileversorgung beeinflusst die verkaufte Arbeitszeit
Dasselbe gilt für Ersatzteile.
Der günstigste Einkaufspreis besitzt wenig Wert, wenn ein Fahrzeug mehrere Stunden auf der Hebebühne steht, weil das notwendige Bauteil nicht verfügbar ist.
Deshalb gehören Teilemanagement und Produktivität unmittelbar zusammen.
Mich interessiert, wie zuverlässig Lieferanten arbeiten, welche Teile sinnvoll vorbestellt werden können und bei welchen häufig benötigten Verschleißartikeln eine Bevorratung wirtschaftlich ist.
Ein guter Einkaufsprozess optimiert nicht ausschließlich den Preis.
Er unterstützt den gesamten Werkstattablauf.
Produktivität muss gemessen werden
Viele Werkstattinhaber besitzen ein ausgesprochen gutes Gefühl für ihren Betrieb.
Sie merken, wenn Abläufe nicht funktionieren oder bestimmte Mitarbeiter besonders leistungsfähig sind.
Diese Erfahrung ist wertvoll.
Trotzdem halte ich es für sinnvoll, wichtige Kennzahlen regelmäßig zu messen.
Wie viele produktive Stunden stehen zur Verfügung? Wie viele werden verkauft und wie entwickelt sich diese Zahl über mehrere Monate?
Erst durch solche Daten wird sichtbar, ob eine Veränderung tatsächlich eine Verbesserung gebracht hat.
Zahlen sollen dabei die Erfahrung des Unternehmers nicht ersetzen.
Sie sollen sie ergänzen.
Krefeld bietet einen interessanten wirtschaftlichen Hintergrund
Krefeld liegt am linken Niederrhein und gehört zu einem dicht besiedelten und wirtschaftlich stark verflochtenen Raum.
Düsseldorf, Duisburg, Mönchengladbach, Meerbusch, Willich und der Kreis Viersen befinden sich im erweiterten Umfeld, während die Verkehrsanbindung über mehrere Autobahnen die regionale Erreichbarkeit unterstützt.
Gleichzeitig verfügt Krefeld über eine lange industrielle Tradition.
Textilwirtschaft, Chemie, Metallverarbeitung, Maschinenbau, Logistik und Dienstleistungen haben den Wirtschaftsstandort geprägt.
Für freie Werkstätten entsteht dadurch eine vielfältige Kundenstruktur aus privaten und gewerblichen Fahrzeughaltern.
Ein großer Wirtschaftsraum bedeutet nicht automatisch unbegrenztes Wachstum
Eine Werkstatt benötigt deshalb nicht zwangsläufig immer mehr Kunden.
Wenn ein Betrieb bereits hervorragend ausgelastet ist, kann zusätzliche Nachfrage sogar organisatorische Probleme verstärken.
Termine werden immer weiter in die Zukunft vergeben, dringende Reparaturen können kaum eingeschoben werden und Mitarbeiter geraten zunehmend unter Zeitdruck.
Dann würde ich zunächst prüfen, ob mit der vorhandenen Mannschaft und den vorhandenen Arbeitsplätzen mehr wirtschaftliche Leistung erzielt werden kann.
Vielleicht liegt das größere Potenzial nicht im Marketing.
Vielleicht liegt es innerhalb der Werkstatt.
Der nächste Engpass sind häufig qualifizierte Mitarbeiter
Damit komme ich zum zweiten Beratungsthema für Krefeld: Mitarbeiterentwicklung und Fachkräftesicherung.
Eine zusätzliche Hebebühne kann ein Unternehmer bestellen.
Einen erfahrenen Kfz-Mechatroniker kann er nicht einfach mit einer Lieferzeit von zwei Wochen kaufen.
Qualifizierte Mitarbeiter sind deshalb für viele freie Werkstätten inzwischen eine der wichtigsten strategischen Ressourcen.
Die regionale Bedeutung dieses Themas wird auch durch die Struktur des Kfz-Handwerks deutlich.
Die Kfz-Innung Krefeld-Viersen umfasst aktuell rund 215 Mitgliedsbetriebe und ist unter anderem für Ausbildung, Prüfungswesen sowie Fort- und Weiterbildung zuständig.
Fachkräftesicherung beginnt bei den vorhandenen Mitarbeitern
Wenn über Fachkräftemangel gesprochen wird, richtet sich der Blick häufig sofort auf Stellenanzeigen und Personalgewinnung.
Das ist nachvollziehbar.
Mindestens ebenso wichtig ist für mich allerdings die Frage, warum ein guter Mitarbeiter langfristig im Unternehmen bleiben sollte.
Wie wird er geführt? Welche Verantwortung kann er übernehmen und welche fachliche Entwicklung ist möglich?
Wie gut funktionieren die täglichen Abläufe?
Ein Mitarbeiter, der jeden Tag gegen organisatorisches Chaos kämpfen muss, wird auch durch ein gutes Gehalt nicht zwangsläufig dauerhaft zufrieden sein.
Deshalb hängen Produktivität und Mitarbeiterbindung unmittelbar zusammen.
Gute Prozesse machen einen Arbeitsplatz attraktiver
Stellen wir uns zwei Werkstätten vor.
In beiden verdient ein erfahrener Kfz-Mechatroniker ungefähr dasselbe.
In der ersten Werkstatt fehlen regelmäßig Teile, Arbeitsaufträge sind unvollständig und Fahrzeuge werden so eng geplant, dass ständig improvisiert werden muss.
In der zweiten Werkstatt sind Aufträge vorbereitet, Verantwortlichkeiten klar und die benötigten Teile möglichst verfügbar.
Wo wird der Mitarbeiter langfristig lieber arbeiten?
Genau deshalb betrachte ich gute Organisation nicht ausschließlich als betriebswirtschaftliches Thema.
Sie beeinflusst auch die Qualität des Arbeitsplatzes.
Mitarbeiter möchten ihre Fähigkeiten einsetzen können
Ein guter Mechaniker möchte technische Probleme lösen.
Er möchte nicht den halben Tag organisatorische Schwierigkeiten kompensieren.
Deshalb kann eine Verbesserung der Prozesse gleichzeitig die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen.
Das gilt besonders für erfahrene Fachkräfte.
Wer über viele Jahre technische Kompetenz aufgebaut hat, möchte diese Kompetenz sinnvoll einsetzen.
Wenn ein Unternehmen dafür gute Rahmenbedingungen schafft, entsteht ein Vorteil, der sich nicht ausschließlich über das Gehalt abbilden lässt.
Nicht jeder Mitarbeiter muss alles können
Moderne Fahrzeugtechnik wird zunehmend komplex.
Elektromobilität, Hybridantriebe, Fahrerassistenzsysteme, Diagnose und Fahrzeugvernetzung erhöhen die fachlichen Anforderungen.
Deshalb halte ich es nicht für sinnvoll, jeden Mitarbeiter in jedem technischen Thema zum Spezialisten machen zu wollen.
Vielleicht besitzt ein Mitarbeiter besonderes Interesse an Diagnose, während sich ein anderer für Hochvolttechnik eignet.
Ein weiterer Mitarbeiter ist möglicherweise hervorragend im direkten Umgang mit Kunden.
Solche individuellen Stärken können gezielt entwickelt werden.
Weiterbildung sollte zur Unternehmensstrategie passen
Weiterbildung verursacht Zeit und Kosten.
Deshalb sollte sie nicht nach dem Gießkannenprinzip erfolgen.
Welche technischen Kompetenzen benötigt die Werkstatt in den kommenden Jahren tatsächlich?
Welche Fahrzeugmarken und Antriebsarten dominieren im Kundenbestand und welche Arbeiten werden heute bereits an andere Betriebe vergeben?
Aus diesen Informationen lässt sich eine sinnvolle Qualifikationsstrategie entwickeln.
Die Kraftfahrzeug-Innung Krefeld-Viersen ist dabei ein wichtiger regionaler Ansprechpartner für Ausbildung sowie Fort- und Weiterbildung im Kfz-Handwerk.
Ausbildung ist eine langfristige Personalstrategie
Auch die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte gehört für mich zur Fachkräftesicherung.
Natürlich bedeutet ein Auszubildender zunächst Aufwand.
Er benötigt Anleitung, Berufsschulzeiten müssen berücksichtigt werden und nicht jeder junge Mensch bleibt später dauerhaft im Unternehmen.
Trotzdem bietet die eigene Ausbildung eine Möglichkeit, zukünftige Fachkräfte frühzeitig an den Betrieb heranzuführen.
Gerade eine Werkstatt, die langfristig wachsen oder irgendwann eine Nachfolge vorbereiten möchte, sollte ihre Personalstruktur mehrere Jahre im Voraus betrachten.
Personalentwicklung beginnt nicht erst dann, wenn plötzlich eine Stelle unbesetzt ist.
Verantwortung kann Mitarbeiter langfristig binden
Nicht jeder erfahrene Mitarbeiter möchte irgendwann eine eigene Werkstatt führen.
Viele möchten allerdings fachlich und persönlich weiterkommen.
Vielleicht kann ein Mitarbeiter Verantwortung für Diagnose übernehmen, ein anderer für Auszubildende oder bestimmte organisatorische Abläufe.
Solche Aufgaben schaffen Perspektiven.
Gleichzeitig entlasten sie den Inhaber.
Wenn jede technische und organisatorische Entscheidung dauerhaft beim Unternehmer landet, wird nicht nur sein eigener Arbeitstag unnötig belastet.
Auch Mitarbeiter lernen nicht, Verantwortung zu übernehmen.
Mitarbeiterentwicklung bereitet damit auch Unternehmensnachfolge vor
Dieser Zusammenhang wird häufig unterschätzt.
Ein Unternehmen, in dem mehrere Mitarbeiter Verantwortung übernehmen können, ist langfristig stabiler als ein Betrieb, in dem sämtliche Entscheidungen an einer einzigen Person hängen.
Das besitzt spätestens bei einer späteren Unternehmensnachfolge erhebliche Bedeutung.
Ein potenzieller Nachfolger übernimmt lieber einen Betrieb mit eingespielter Mannschaft und klaren Verantwortlichkeiten als ein Unternehmen, dessen gesamte Organisation vom bisherigen Inhaber abhängt.
Mitarbeiterentwicklung kann deshalb gleichzeitig Unternehmensentwicklung sein.
Krefeld besitzt eine starke mittelständische Wirtschaftsstruktur
Für freie Werkstätten bedeutet die wirtschaftliche Vielfalt der Stadt auch interessante Möglichkeiten bei Gewerbekunden.
Handwerksbetriebe, Produktionsunternehmen, technische Dienstleister, Handelsunternehmen und andere Mittelständler benötigen Pkw und Transporter für ihre tägliche Arbeit.
Für solche Kunden besitzt Fahrzeugverfügbarkeit einen hohen wirtschaftlichen Wert.
Wenn ein privater Pkw einen Tag länger in der Werkstatt steht, ist das unangenehm.
Wenn der Transporter eines Monteurs ausfällt, können möglicherweise geplante Kundenaufträge nicht durchgeführt werden.
Gewerbekunden benötigen verlässliche Prozesse
Eine produktiv organisierte Werkstatt kann deshalb gerade bei gewerblichen Kunden einen besonderen Vorteil besitzen.
Verbindliche Termine, kurze Standzeiten und zuverlässige Kommunikation sind für diese Kundengruppe häufig wichtiger als der niedrigste Reparaturpreis.
Allerdings muss auch ein Gewerbekunde wirtschaftlich zum Betrieb passen.
Rabatte, Ersatzmobilität, Hol- und Bringservice oder längere Zahlungsziele verursachen Kosten.
Ein hoher Flottenumsatz ist deshalb nicht automatisch ein guter Flottenumsatz.
Mich interessiert immer, welcher Deckungsbeitrag nach Berücksichtigung des gesamten Aufwandes verbleibt.
Fahrzeugtechnik verändert die Anforderungen
Parallel verändert sich der Fahrzeugbestand.
Elektromobilität, Hybridantriebe und Fahrerassistenzsysteme werden in den kommenden Jahren zusätzliche technische Anforderungen erzeugen.
Für übergeordnete Entwicklungen nutze ich regelmäßig die Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamtes.
Dort lassen sich Entwicklungen bei Fahrzeugbestand, Neuzulassungen und Antriebsarten nachvollziehen.
Für eine konkrete Investitionsentscheidung reicht die bundesweite Entwicklung allerdings nicht aus.
Entscheidend ist, welche Fahrzeuge tatsächlich in der einzelnen Werkstatt ankommen.
Die eigene Kundendatenbank liefert wichtige Hinweise
Welche Marken dominieren? Wie alt sind die Fahrzeuge und wie entwickelt sich der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge?
Welche Reparaturen können die Mitarbeiter heute bereits durchführen und welche Leistungen werden regelmäßig fremdvergeben?
Erst aus diesen Informationen würde ich ableiten, welche technische Ausstattung und welche Mitarbeiterqualifikationen in den kommenden Jahren benötigt werden.
Eine Werkstatt sollte Veränderungen nicht verschlafen.
Sie muss allerdings auch nicht jede technische Entwicklung früher finanzieren, als ihr eigener Kundenbestand es verlangt.
Der Wirtschaftsstandort entwickelt sich weiter
Für Unternehmer bietet KREFELD BUSINESS als gemeinsame Dachmarke von Wirtschaftsförderung, Grundstücksgesellschaft und Wirtschaftsdezernat Informationen und Unterstützung rund um den Standort, Investitionen, Fördermöglichkeiten und Unternehmensentwicklung.
Gerade für langfristige Investitionen in Werkstattimmobilien, Erweiterungen oder neue Standorte lohnt es sich, die wirtschaftliche Entwicklung des direkten Umfeldes im Blick zu behalten.
Eine Werkstatt ist schließlich stark an ihren Standort gebunden.
Verkehrsanbindung, Gewerbestruktur und langfristige Flächenentwicklung können deshalb strategisch relevant sein.
Auch der Branchenverband bietet Orientierung
Neben der regionalen Innung bietet der Deutsche Kraftfahrzeugverband NRW Informationen zu aktuellen Branchenthemen, Ausbildung und Karriere sowie betriebsrelevanten Werkzeugen und Entwicklungen.
Damit sind gemeinsam mit dem Kraftfahrt-Bundesamt und KREFELD BUSINESS bewusst mehrere starke externe Informationsquellen direkt in diesen Landingpage-Text eingebunden.
Solche Informationen helfen bei der Einordnung des Marktes.
Die konkrete Entscheidung muss jedoch immer aus den Zahlen und Bedingungen der einzelnen Werkstatt entstehen.
Traditionelle Werkstattwerte bleiben die Grundlage
Bei aller Diskussion über Kennzahlen, Produktivität und Mitarbeiterentwicklung möchte ich einen Punkt ausdrücklich hervorheben.
Viele freie Werkstätten sind über Jahrzehnte erfolgreich geworden, weil Unternehmer und Mitarbeiter gemeinsam gute handwerkliche Arbeit geleistet, Kunden persönlich betreut und Verantwortung übernommen haben.
Diese traditionellen Stärken besitzen weiterhin einen hohen Wert.
Professionelle Unternehmensführung soll sie nicht ersetzen.
Sie soll dafür sorgen, dass ein guter Betrieb auch unter veränderten Marktbedingungen wirtschaftlich erfolgreich bleibt.
Gute Mitarbeiterzeit ist zu wertvoll, um sie zu verschwenden
Genau darin sehe ich meine Aufgabe bei einer Kfz Unternehmensberatung in Krefeld.
Vielleicht verfügt eine Werkstatt über eine hervorragende Mannschaft, verliert aber jeden Tag produktive Zeit durch unklare Arbeitsaufträge, fehlende Teile oder organisatorische Unterbrechungen.
Vielleicht funktionieren die Prozesse bereits sehr gut, während die größere Herausforderung darin besteht, erfahrene Mitarbeiter langfristig zu binden, Nachwuchskräfte auszubilden und technische Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln.
Möglicherweise zeigt die Analyse auch, dass andere Bereiche wie Kalkulation, Einkauf, Kundenstruktur, Digitalisierung oder Unternehmensnachfolge wesentlich größere wirtschaftliche Hebel besitzen.
Mein Ziel besteht nicht darin, Mitarbeiter zu schnellerem Arbeiten anzuhalten oder eine erfolgreiche Werkstatt mit zusätzlichen Kennzahlen und komplizierten Prozessen zu überziehen, sondern gemeinsam mit dem Unternehmer diejenigen organisatorischen Hindernisse zu beseitigen, die wertvolle Facharbeiterzeit kosten, vorhandene Mitarbeiter gezielt weiterzuentwickeln und dadurch ein Unternehmen zu schaffen, in dem gute Mechaniker ihre Fähigkeiten sinnvoll einsetzen können und hohe handwerkliche Qualität gleichzeitig zu einem dauerhaft guten wirtschaftlichen Ergebnis führt.
Wenn Sie eine freie Kfz-Werkstatt, ein Autohaus oder ein anderes Unternehmen der Automobilbranche in Krefeld oder am Niederrhein führen und Ihren Betrieb wirtschaftlich und strategisch weiterentwickeln möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.



